Harri Stoika gilt als einer der bedeutendsten Jazzmusiker Österreichs: der Ausnahme-Gitarrist und Komponist Harri Stojka steht seit mehr als 50 Jahren auf den bekannten Festival- und Konzertbühnen und hat mit Musikgrößen wie John McLaughlin, Carlos Santana, Van Morrison, George Benson oder Herbert Grönemeyer gearbeitet. Am 25. April 2024 ist Harri Stojka mit seiner Band auf der Bühne der KunstZeche in Penzberg zu erleben. Das Konzert „Harri Stojka – A Tribute For My Family“ wird zum Kinostart des Films EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN! des oberbayerischen Filmemachers Walter Steffen präsentiert. Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes und der KZ-Befreiung startet der Film am 24. April 2025 bundesweit bundesweit in den Kinos.
Der österreichische Jazzgrande Harri Stojka hat für den Film einen Teil der Filmmusik übernommen und berichtet in dem Film zusammen mit seinen beiden Schwestern Doris und Sissi auch über ihre ehemals große Lovara-Familie, über den im KZ Dachau ermordeten Großvater Karl Wacker Horvarth, über ihren Vater Johann „Mongo“ Stojka und dessen Geschwister.
Anlässlich des Kinostarts am 24.4.25 im Kino Penzberg, sowie den Feierlichkeiten rund um die 80jährige Wiederkehr der dunkelsten Tage Penzbergs dem „28 April 1945“, haben wir die besondere Ehre Harri Stojka mit seinem Trio in der JazzZeche Penzberg begrüßen zu dürfen.
Das Konzert findet wie gewohnt um 19:00Uhr im Metropol in Penzberg statt.
Die Karten sind demnächst hier online verfügbar.



Konzert zur Kino-Premiere des Films von Walter Steffen
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„A Tribute For My Family“ – Jazzmusiker Harri Stojka & Band
Am 25. April in der KunstZeche Penzberg
Er gilt als einer der bedeutendsten Jazzmusiker Österreichs: der Ausnahme-Gitarrist und Komponist Harri Stojka steht seit mehr als 50 Jahren auf den bekannten Festival- und Konzertbühnen und hat mit Musikgrößen wie John McLaughlin, Carlos Santana, Van Morrison, George Benson oder Herbert Grönemeyer gearbeitet. Am 25. April 2024 ist Harri Stojka mit seiner Band auf der Bühne der KunstZeche in Penzberg zu erleben. Das Konzert „Harri Stojka – A Tribute For My Family“ wird zum Kinostart des Films EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN! des oberbayerischen Filmemachers Walter Steffen präsentiert. Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes und der KZ-Befreiung startet der Film am 24. April 2025 bundesweit bundesweit in den Kinos.
Der österreichische Jazzgrande Harri Stojka hat für den Film einen Teil der Filmmusik übernommen und berichtet in dem Film zusammen mit seinen beiden Schwestern Doris und Sissi auch über ihre ehemals große Lovara-Familie, über den im KZ Dachau ermordeten Großvater Karl Wacker Horvarth, über ihren Vater Johann „Mongo“ Stojka und dessen Geschwister.
Der Kinofilm EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN! (https://stummerhund.de/) von Walter Steffen folgt dem Schicksal des mutigen katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstands gegen das NS-Regime nach einigen Leidensstationen in den Gefängnissen Freising und Stadelheim im KZ Sachsenhausen landete. Ab 1942 war Aigner im KZ Dachau und leistete dort im „Kräutergarten“ schwerste Zwangsarbeit. Trotz dieser Tortur gelang es ihm, zwischen den Baracken neue Apfelsorten zu züchten. Eine dieser Züchtungen, die Apfelsorte „KZ3“ hat bis heute überlebt und wird weltweit als Erinnerungsbaum gepflanzt.
Gleich neben dem KZ Dachau hatten die Nazis ab 1938 eine große Plantage mit angeschlossener Gärtnerei anlegen lassen. Dort wurden im großen Stil Gewürze und Heilkräuter nach biodynamischen Methoden angebaut „zur Gesundung des Deutschen Volkskörpers“. Unter den Gefangenen war der Einsatz auf den Freiflächen des „Kräutergartens“ gefürchtet. Unzureichende Kleidung, Unterernährung, Schikane und Misshandlungen durch die SS machten die schwere Feldarbeit unter freiem Himmel zur lebensgefährlichen Qual. Auch Harri Stojkas Großvater Karl Wacker wurde hier zur Zwangsarbeit eingesetzt, die ihn schließlich das Leben gekostet hat
Korbinan Aigner hat das Konzentrationslager überlebt und mit ihm sein im KZ gezüchteter Korbinians-Apfel – als Baum der Hoffnung. Der Priester war ein stiller Held, der Haltung bewiesen und sich trotz aller drohender Gefahr für die Schöpfung und das Leben eingesetzt hat, womit er uns heute ganz besonders inspirieren kann.
Damit ist der Film EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN! in einer Zeit, in der die Demokratie, die Freiheit und die Menschlichkeit erneut durch Rassismus, Antisemitismus,
Antiislamismus und andere Formen menschlicher Ausgrenzung rechter Populisten gefährdet sind, aktueller und wichtiger denn je.
Auch das Konzert von Harri Stojka und seiner Band am 25. April 2025 in der Kunstzeche Penzberg soll dazu ein Zeichen setzten – zum 80. Jahrestag der Befreiung.
In seinem Buch „Papierene Kinder“ schreibt Johann „Mongo“ Stojka viel über das freie Leben der Roma und Sinti und seiner Familie – über die Verbindungen der Menschen untereinander, über ihre Reisezeit, die schönen Lagerplätze, über ihre rauschenden Feste. Und er schreibt auch darüber, wie sein Sohn Harri als kleines Kind zur Musik kam: Auf dem Jahrmarkt von Urfahr fiel mir an einem Stand eine Spielzeuggitarre auf und ich dachte an meinen Sohn. Ich brachte Harri das Instrument mit Nachhause und war gespannt, wie er reagieren würde. Er war begeistert und beschäftigte sich von nun an täglich damit. Die anderen Kinder gingen allein in den Park. Ich begriff, dass er für die Musik geschaffen war und besorgte ihm eine bessere Gitarre. Ich sagte: „Harri, du wirst ein guter Gitarrist, aber nur, wenn du übst. Die Saiten müssen rauchen und Deine Finger auch.“ Ein paar Tage später kam er betrübt zu mir: „Papa, ich übe jeden Tag, aber es kommt kein Rauch.“ „Es war nicht ernst gemeint mit dem Rauch“, sagte ich und wir lachten beide.
Links zu Harri Stojka: https://fm4.orf.at/stories/3038935/ https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/harri-stojka-a-song-for-my-daddy/21545
Harri Stojka
Kontakt:
Maren Martell, Presse, Fon 0174-3174000, Mail martell@maren-martell.de
Walter Steffen, Produzent, Fon 0172-8667977, ws@olatv.de