Symmethree Trio

Der gefeierte Bassist, Cellist und Komponist Henning Sieverts schickt sein langjähriges Trio „Symmethree“ auf eine neue Reise durch symmetrische Landschaften. Gemeinsam mit den beiden internationalen Jazz-Stars Nils Wogram (Posaune)  und Ronny Graupe (7saitige Gitarre) verbeugt sich „Henning Sieverts Symmethree“  auf seiner dritten CD-Produktion „Triple B“ vor der zeitlosen Kunst  Johann Sebastian Bachs.

Bach begleitet Sieverts seit früher Kindheit, in Kirchenkonzerten, Kantaten und Passionen, vor allem aber in den Suiten für Violoncello Solo.

Henning Sieverts ist natürlich nicht der erste Jazzmusiker, der sich mit Bach beschäftigt, aber er geht einen neuen, sehr persönlichen Weg.

Während z.B. Jacques Loussier mit „Play Bach“ die barocken Originalwerke mit einem swingenden Beat verjazzte, lässt Sieverts in erster Linie Bach´s Namen erklingen, also das viertönige „B-A-C-H“-Motiv –  in allen möglichen Gestaltungsformen: mal als Melodie, mal als Bass-Linie oder Akkordfarbe.

Dieses B-A-C-H-Motiv kann man innerhalb der Oktave zweimal transponieren: zu den Tönen D-Cis-E-Es oder Ges-F-As-G. Aus diesen drei Vierton-Motiven entstehen  spannende Zwölf-Ton-Reihen: TRIPLE B(ach) eben!Gleichzeitig erinnert  „Triple B“  auf ironische Weise an die Sprache der Ratingagenturen, die die Kreditwürdigkeit von Staaten bewerten. Während ja „Triple A“ die Bestnote darstellt, bedeutet „Triple B“  bereits Ramsch-Niveau…

Über B-A-C-H hinaus verbeugt sich Henning Sieverts vor einigen Bachschen Meisterwerken (z.B. die „Sarabande“ aus der fünften Cello-Suite in c Moll). 

Generell hat Sieverts  versucht, die „Stimmung“ von Bach´s Musik in seine eigene zu überführen – die Klarheit, den Schwung, die Strukturiertheit, aber auch die Strenge – und hinter allem leuchtet  pure Schönheit hervor!

Henning Sieverts gehört mit über 130 CD Veröffentlichungen und Konzerten in aller Welt zu den gefragtesten Tieftönern. Er gewann u.a. den ECHO Jazz, den 1.Preis“ der „International Society of Bassists“ und – zweimal – den „Neuen Deutschen Jazzpreis“.

Nils Wogram zählt zu den weltbesten Posaunisten und ist – wie Sieverts – vielfach preisgekrönt, u.a. ECHO Jazz und Albert-Mangelsdorff-Preis.

Ronny Graupes meisterhaft-unkonventionelles Gitarrenspiel wird von so unterschiedlichen Musikern geschätzt wie Wanja Slavin, Christian Lillinger oder Rolf Kühn.
Sein überzeugend-wunderbares Spiel auf der Gitarre hat ihm nun den Deutschen Jazzpreis 2021 eingebracht.

Die ungewöhnliche Instrumentierung von „Symmethree“ mit Posaune, Gitarre und Bass/Cello erlaubt reizvolle, klangliche Verschmelzungen und ständig wechselnde Aufgabenverteilungen: Jeder spielt mal Melodie, mal Bass-Funktion – ein basisdemokratisches Musizieren also, wie Henning Sieverts betont: „Wir spielen seit 2011 in diesem Trio und hatten viel Zeit zusammen zu wachsen und zusammenzuwachsen. Jedes Konzert ist ein lustvolles Abenteuer, bei dem wir nicht nur die Zuhörer überraschen, sondern auch uns selbst!“

Pressestimmen „Henning Sieverts Symmthree – Triple B“

# ZEIT ONLINE: „gehört zu den weltweit besten 20 Jazz-Alben 2020 – (…) ein großer Spaß – das müsste auch Bach zugeben“

# JAZZTHING: „Bass, Gitarre, Posaune – man muß schon ein bisschen wahnsinnig sein, um eine Band mit diesem Line-up zu gründen. Oder großartig. (…)

Auch auf Triple B, dem dritten Album des Ensembles, ist es wieder eine pure Freude zu beobachten, wie Graupe, Wogram und Sieverts ihr Netz knüpfen, wie sie einander umgarnen und belauern, wie sie miteinander spielen und eine Musik entstehen lassen, die in jedem Moment quicklebendig ist und pure Schönheit umfasst.“

# STEREO: „Wer als versierter Leser internationaler Wirtschaftsnachrichten angesichts dieses Tonträgers reflexartig zurückzuckt, dem sei klar versichert: Das originell besetzte Trio ist mit Triple A fast noch unterbewertet.

# GITARRE & BASS: „Eine unglaublich pulsierende, swingende, groovende Musik, bei der man erst nach ein paar Tracks erstaunt bemerkt, dass hier gar kein Schlagzeug zu hören ist. (…) ein absolut beeindruckendes Trio!“

# FONO FORUM: „(…) ein gleichschenkliges Dreieck, in dem die Beiträge wie Billardkugeln hin und her flitzen. Berühren sich zwei, entstehen spannende Dialoge; kommt es zur Karambolage aller, explodiert das streng strukturierte Geschehen zu purer Schönheit. (…) ein Vergnügen für Bach-Kenner und Jazzfans, die lauschen und immer wieder freudig AAA sagen.“

# SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: „Sieverts gehört zu den prägenden Gestalten des europäischen Jazz. (…) Bestens zusammengestelltes Star-Trio. (…) Bach als leidenschaftliches Denkspiel. Spannend!“

# AUDIO: „Jazz-Highlight und Klang-Tipp Audio“

# NRW JAZZ: „Die Kompositionen sind ausgesprochen fantasievoll und auch voll Humor.“

# JAZZPODIUM: „gut einspieltes Dreier-Pack, das man nicht satt wird zu hören. (…) Eine tadellose Aufnahme, bis ins Letzte durchdachte Top-Unterhaltung“.

# JAZZTHETHIK: „Nils Wograms ungemein weiche Posaune und Ronny Graupes anarchische Gitarre sorgen im Zusammenspiel mit Sieverts´ Bass für eine Vielzahl an Stimmungen zwischen strengem Konstrukt und entspannten Idyll. Kammerjazz von hohem Anspruch“

# CONCERTO (Österreich): „bemerkenswerte Ausgewogenheit“

# RONDO: „Ein Glücksfall. (…) Daran hätte sogar der Thomaskantor selbst seine Freude gehabt“.

Henning Sieverts ist Moderator von Jazzsendungen beim Bayerischen Rundfunk (Programm BR Klassik)

Seine Sendetermine sind (jeweils von 23:05 bis 24:00 Uhr):

  • jeden zweiten Montag „Jazztoday“
  • jeden Dienstag „News & Roots“

Alle Sendungen können noch eine Woche nach der Ausstrahlung als Stream nachgehört werden unter www.br.de/jazztime

Anregungen, Kritik und Lob sind willkommen unter henning.sieverts@br.de